Hier findest du eine ständig wachsende Sammlung von Presseartikeln rund um das Thema Thor Steinar und Naziläden in Dresden sowie Pressemitteilungen der Kampagne.
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Thor Steinar - "Hausbesuche" mit G36 sorgen für neuen Ärger |
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Friday, 24. October 2008 |
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Für die Firma Protex - Produzent und Verkäufer der bei Rechtsextremisten äußerst beliebten Marke Thor Steinar - geht es zurzeit hoch her. Wie der blick nach rechts berichtet, werde es in Sachsen-Anhalt vor dem Oberlandesgericht in der kommenden Woche ein Urteil in Sachen Thor Steinar erwartet, dabei gehe es um eine Räumungsklage gegen Protex-Geschäftsführer Uwe Meusel, der in Magdeburg einen Thor Steinar-Laden eröffnet hatte. Die Richter deuteten demnach bereits an, dass sie einem Urteil des Landgerichts folgen würden, wonach die Räumung des Ladens rechtsmäßig sei. Begründung: Der Vermieter sei bei Abschluss des Mietvertrags nicht darüber informiert worden, dass Artikel der Marke Thor Steinar verkauft werden sollten. |
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Wednesday, 15. October 2008 |
T-Shirts, Pullover, Bomberjacken: Die Modemarke "Thor Steinar" staffiert seit Jahren die rechte Szene aus. In der Hamburger Innenstadt hat das umstrittene Label nun sein erstes westdeutsches Geschäft eröffnet. Vermieter des Ladenlokals ist ausgerechnet die Landesbank. |
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Protest gegen Geschäft mit "Thor Steinar"-Bekleidung |
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Wednesday, 1. October 2008 |
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Freitag, 19. September 2008
(Sächsische Zeitung) Gegen den Kleiderladen „Larvik“ auf dem Ferdinandplatz in Dresden formiert sich Widerstand. Das von linken Gruppen getragene Bündnis „Ladenschluss jetzt“ ruft zu einer Demonstration am Sonnabend, dem 18. Oktober, auf. Sie begründet die Aktion damit, dass das Geschäft die bei Rechtsextremen und Neonazis beliebte Kleidermarke „Thor Steinar“ verkaufe. „Läden, die ungestört offen rechte Bekleidungsmarken führen, werden wir in Dresden nicht schweigend hinnehmen“, sagte der Sprecher der Initiative, Andrej Stephan.
Das Geschäft firmierte seit dem Jahr 2006 unter dem Namen „Tonsberg“ auf der Wilsdruffer Straße. Mitte dieses Jahres zog es um und eröffnete nach Angaben des Bündnisses unter einem anderem Namen am Ferdinandplatz. Die Demonstration am 18.Oktober soll um 12 Uhr am Wiener Platz beginnen. Die Initiative wird von den Jugendorganisationen der Grünen, Linken, SPD und des DGB unterstützt. (SZ/ale)
----------------------------------------- Pressemitteilung der Kampagne "Ladenschluss Jetzt!" Dresden, vom 17.09.2008 Antifaschistische Demonstration am 18.Oktober in Dresden geplant.
Sehr geehrte Damen und Herren, wir bitten Sie um Berücksichtigung folgender Pressemitteilung der Kampagne "Ladenschluss jetzt!":
Die Dresdner Kampagne „Ladenschluss jetzt!“ veranstaltet am 18.Oktober 2008 in Dresden eine antifaschistische Demonstration unter dem Motto: „Den Nazis Dampf machen! Gegen Naziläden und Rassismus!“.
Anlass für die Demonstration ist der Umzug des Bekleidungsgeschäftes „Tønsberg“ von der Wilsdruffer Strasse auf den Ferdinandplatz, wo das Geschäft unter dem Namen „Larvik“ wiedereröffnet wurde. Dieses bereits seit 2006 existierende Geschäft verkauft ausschließlich das Sortiment der bei Neonazis und rechten Jugendlichen beliebten Marke „Thor Steinar“.
Die Kampagne „Ladenschluss jetzt!“ kritisiert, dass die Marke durch die Verwendung von besonderen Motiven, Schriftzügen und Inhalten dabei klare Anknüpfungspunkte für nordisch-völkische Mythologie, Kolonialismus und NS-Ideologie ermöglicht. Weiterhin richtet sich die Demonstration gegen die sich in den letzten Monaten wiederholenden rassistischen und ausländerfeindlichen Übergriffe in Dresden, wie etwa den organisierten Angriff von ca. 30 Neo-Nazis auf mehrere Dönerläden und türkische Einrichtungen nach dem EM-Halbfinale im Juni oder den Brandanschlag auf einen Blumen- und Gemüsehandel von vietnamesischen BetreiberInnen im August im Dresdner Stadtteil Striesen.
„Diese anhaltende Kontinuität von Rassismus und Ausländerfeindlichkeit sowie Läden, die ungestört offen rechte Bekleidungsmarken führen, werden wir in Dresden nicht schweigend hinnehmen“ sagte Andrej Stephan, Sprecher der Initiative.
Darüber hinaus soll gegen die zunehmende lokale Verankerung der rechten NPD in Sachsen, welche sich bei den vergangenen Kommunalwahlen im flächendeckenden Einzug in die Lokalparlamente zeigte, öffentlich Stellung bezogen werden. Zu der überregional beworbenen Demonstration in Dresden werden mehrere hundert TeilnehmerInnen aus Sachsen und den umliegenden Bundesländern erwartet. Die Kampagne "Ladenschluss jetzt!" ist ein Bündnis aus verschiedenen linken, zivilgesellschaftlichen und antifaschistischen Gruppen und Organisationen aus dem Raum Dresden, die es sich zum Ziel gemacht haben, der neonazistischen Alltagskultur in Dresden zu begegnen. |
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Tuesday, 19. August 2008 |
Läden für Rechtsextreme
"Das sind Speerspitzen der Szene"
von Madeleine Warsitz, DPA
Ist es ein Problem, wenn sich Läden auf Produkte spezialisieren, die vor allem rechtsextreme Kunden gerne kaufen? Sehr wohl, findet der Verfassungsschutz in Thüringen. Experten warnen davor, dass Rechtsextreme über die Läden hoffähig werden könnten. |
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Der Dresscode der Neonazis |
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Tuesday, 19. August 2008 |
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Runen-T-Shirts statt Springerstiefeln: Ein Berliner Geschäft für in der rechten Szene beliebte Mode empört Nachbarn und ruft Gewalt auf den Plan Von Knut Teske
Die Rosa-Luxemburg-Straße in Berlin ist ihres Namens zum Trotz nach der Wende eine gutbürgerliche Straße geworden. Seriöse Geschäfte, Galerien und hippe Lokale, - wäre da nicht der optische Schandfleck Haus Nummer 18 mit seinen zerborstenen Schaufenstern, übersät mit roten und schwarzen Klecksen von wütend gegen die Hauswand gedonnerten Farbbeuteln. |
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