| "Ackis Sportsbar" ist Treffpunkt von organisierten Nazis |
| Tuesday, 4. November 2008 | |
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Pressemitteilung des Antifa Rechercheteam Dresden (ART DD)
Am Vorabend der Demonstration des Bündnisses „Ladenschluss jetzt“ wurde Ackis Sportsbar von 20 – 30 organisierten Nazis bewacht. Unter ihnen auch Paul Lindner, Vorstandsmitglied des NPD-Kreisverbandes Dresden. Bis ca. 3.00 Uhr nachts standen die Nazis vermummt vor der Tür und innerhalb der Kneipe. Außer diesen offensichtlich der rechten Szene zugehörigen Personen hielt sich kaum „normales“ Publikum in der Kneipe auf.
Am Tag der Demonstration selbst wurde „Ackis Sportsbar“ erneut von organisierten Nazis bewacht, wobei es offensichtlich eine Koordination zwischen dem Nazi-Objekt auf der Oskar-Röder-Straße in Reick und „Ackis Sportsbar“ gab. So begab sich Marco Eißler, ein Nazi aus dem Umfeld des hiesigen NPD-Kreisverbandes, zunächst auf die Oskar-Röder-Straße und bewachte später „Ackis Sportsbar“. Eißler war unter anderem am 21. Juni an einen gewalttätigen Angriff auf einen tschechischen Journalisten im Zuge einer Nazi-Spontandemonstration beteiligt. (siehe ART PM vom 2. Juni 2008, Dresdner Neonazi beteiligt an Angriff auf Journalisten) Weitere rechte Hooligans waren sowohl an „Ackis Sportsbar“ als auch beim Betreten der Oskar-Röder-Straße zu sehen.
Quelle: Antifa Recherche Team Dresden (ART DD, 04.11.08) |
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Ackis Sportsbar ist keine bloße Fußballkneipe, sondern mehrfacher Ausgangspunkt rechter Gewalttaten. Die Betreiber selbst lassen „Ackis Sportsbar“ von organisierten Rechtsextremisten schützen.